In Space!

Welcome to OnRe15

Die Welt zu Gast bei Freunden!

Willkommen auf dem Blog des Intelligenzkollektivs OnRe15 – die ultimative Schmiede für die zukünftige Elite im deutschen Online-Journalismus!

Haben Sie teil an Kreativität, Wissen, Bildung, Phantasie, Sprachwitz in landsmannschaftlicher Vielfalt – vom Saarrevier bis in die Hochburg des Elbbarock, von den Fischköppen bis ins Vorland der südlichen Gipfel. Dieses Team wird die Medienlandschaft verändern!

Bildrechte: Fotoagenturen dürfen sich nicht bei Twitter bedienen

Fotos über Twitter verbreiten? Kein Problem – solange sie privat bleiben. Wenn sie ungefragt gewerblich genutzt werden, stellt dies eine Verletzung des Urheberrechts dar. Ein US-amerikanisches Bundesgericht  verurteilte jüngst die Agenturen Getty Images und AFP zu 1,2 Millionen Dollar Schadensersatz. Sie hatten mehrere Bilder eines Fotojournalisten vom Erdbeben auf Haiti 2010 über Twitter heruntergeladen und weiterverkauft. Dies berichtet Spiegel Online. [Mehr lesen…]

Nach dem Treffen mit MdB Ströbele: Edward Snowdens Brief an Deutschland

Moskau ist für deutsche Politiker ein noch interessanter Ort geworden, seit Edgar Snowden dort Asyl erhalten hat. Vorgestern besuchte der Bundestagsabgeordnete Hans-Christian Ströbele (Bündnis90/Grüne) den US-amerikanischen Whistleblower in der russischen Hauptstadt und führte ein mehrstündiges Gespräch mit ihm. Hintergrund sind die vielen Fragen, die man in Deutschland – und auch anderswo – an den ehemaligen Geheimdienstmitarbeiter hat. Snowden sorgt seit Monaten mit Enthüllungen zu Überwachungspraktiken des US-Nachrichtendienstes NSA für Aufsehen. Bundestagsabgeordnete fordern die Einrichtung eines Untersuchungsausschusses, der sich mit den Bespitzelungsvorwürfen befasst. In jüngster Zeit war bekannt geworden, dass der NSA seit über zehn Jahre lang das Mobiltelefon von Bundeskanzlerin Angela Merkel überwacht hatte.

Nun gibt es Überlegungen, wie Snowden gegebenenfalls Mitgliedern eines parlamentarischen Untersuchungsausschusses Rede und Antwort stehen könnte. Hindernisse sind sein Aufenthaltsstatus in Russland und ein Auslieferungsabkommen der Bundesrepublik Deutschland mit den USA. Letzteres verpflichtet Deutschland, in den USA per Haftbefehl gesuchte Tatverdächtige festzunehmen und in die Vereinigten Staaten zu überstellen. Die USA möchte Snowden wegen Geheimnisverrats den Prozess machen. Dagegen gibt der Beschuldigte an, dass gerade sein früherer Arbeitgeber vielfach geltendes Recht geborchen zu haben, als man international Telefonate abhörte und millionenfach Daten im Internetverkehr herausfilterte.

Edgar Snowden gab Hans-Christian Ströbele einen Brief an die deutsche Öffentlichkeit mit, der hier im englischen Original nachzulesen ist.

Die deutsche Übersetzung, wie sie das Büro des Bundestagsabgeordneten Ströbele verlautbarte, ist insgesamt in Ordnung, aber in einigen Punkten nicht völlig akkurat: Die Anrede „to whom it may concern“ könnte man auch mit „An alle, die es angeht“ oder „…die es interessiert“ widergeben. „Campign of persecution“ wird offiziell mit „Hetze“ übersetzt – „Kampagne der Verfolgung“ wäre zutreffender

PRISM ein Schnippchen schlagen – wie schütze ich meine Privatsphäre?

In einem Gastbeitrag für FOCUS online beschreibt Kai Haller Möglichkeiten des Internetnutzers im Kampf um den privaten Datenschutz. Wir zitieren:

Keine Chance für NSA-Schnüffler

SO SURFEN SIE UNERKANNT DURCHS NETZ

Seit der Enthüllung der NSA-Spähprogramme sollte Internetnutzern eines klar sein: Den Schutz der eigenen Privatsphäre nimmt man am besten selbst in die Hand. Wir zeigen Ihnen, mit welchen Werkzeugen das funktioniert…
[Weiter lesen auf Focus Online… ]

PRISM: Scheinheilige Empörung?

Der USA ist die weltweite Öffentlichkeit peinlich, und in Deutschland ist Wahlkampf. Das PRISM-Ausspähprogramm wirft viele Fragen auf. Wie weit geht die Überwachung? Geht es wirklich hauptsächlich um Terrorabwehr – oder nicht doch um Wirtschaftsspionage? Seien wir gespannt, wie lange der mutmaßliche Mega-Skandal noch Thema in den Medien sein wird.“Natürlich weiß die Bundesregierung, dass abgehört wird und dass es große Datensammelaktionen der Amerikaner gibt“, sagt der Geheimsdienstexperte Wolfgang Krieger. Dass der Whistelblower Edward Snowden in Deutschland kein Asyl erwarten darf wundert ihn nicht. „Viel spricht dafür, dass Snowden sich auch nach deutschem Recht schwer strafbar macht“, sagt der Marburger Uni-Professor in einem Gespräch mit Tagesschau.de [Mehr: Interview mit W. Krieger auf tagesschau.de…]

Twitter in der Türkei bald tot?

Freiheit im Internet

TÜRKISCHE REGIERUNG WILL ZUGRIFF AUF TWITTER

Turkey_Yes we ban Demonstrant

Über Soziale Netzwerke organisierten Demonstranten in der Türkei ihre Proteste. Ministerpräsident Erdoğan beschimpfte Twitter als Quelle angeblicher Lügen. Nun bläst die Regierung zum Angriff auf den Kurznachrichtendienst. [weiter lesen…]

Demonstrant in Istanbul (Foto: decafeined/flickr – via: deutsch-tuerkische-nachrichten.de)

[Mehr dazu auf Spiegel Online…]

Online Redakteure per Fernglas gesucht

Wo gibt es gute Redakteure?

In Zeiten des Personalmangels sind gut ausgebildete Nachwuchsredakteure Rarität. OnRes Chefredakteur hat nun eine ganz spezielle Personalsuche ins Leben gerufen. Am Wattenmeer sieht man morgens schon, wer abends zu Besuch kommt. Darum hat sich der Hamburger ein Fernglas geschnappt und hielt hinter den Dünen Ausschau nach den Navy Seals der Branche.

Er wird uns im nächsten Artikel berichten, ob die Tide eine(n) anspülte und wie lange er bis dahin ausharren musste.

Bleiben  Sie dran!

Große Reden: Heute vor 50 Jahren hielt John F. Kennedy seine berühmte Ansprache an die Berliner

Sprachlich brilliant: Heute vor 50 Jahren appellierte John F. Kennedy an die Bewohner der „Frontstadt“ West-Berlin und rühmte ihren Willen zur Freiheit. Anschaulich sowohl für historisch Interessierte wie auch für Rhetoriker, reihte sich der junge US-Präsident damit in die unsichtbare „Hall of Fame der Redekunst“ ein. Übrigens: Unter dem Eindruck der Stadtbesichtigung am vormittag wich er damals vom vorbereiteten Redemanuskript ab – er sprach weitgehend frei. Lesenswert!

Heute dokumentiert das Hamburger Abendblatt die legendäre Ansprache.

Hier ein Auszug:

…Heute ist der stolzeste Satz, den jemand in der freien Welt sagen kann: Ich bin ein Berliner. …

Wenn es in der Welt Menschen geben sollte, die nicht verstehen oder nicht zu verstehen vorgeben, worum es heute in der Auseinandersetzung zwischen der freien Welt und dem Kommunismus geht, dann können wir ihnen nur sagen, sie sollen nach Berlin kommen. Es gibt Leute, die sagen, dem Kommunismus gehöre die Zukunft. Sie sollen nach Berlin kommen. Und es gibt wieder andere in Europa und in anderen Teilen der Welt, die behaupten, man könne mit dem Kommunismus zusammenarbeiten. Auch sie sollen nach Berlin kommen. Und es gibt auch einige wenige, die sagen, es treffe zwar zu, dass der Kommunismus ein böses und ein schlechtes System sei, aber er gestatte es ihnen, wirtschaftlichen Fortschritt zu erreichen. Aber lasst auch sie nach Berlin kommen.

Ein Leben in Freiheit ist nicht leicht, und die Demokratie ist nicht vollkommen. Aber wir hatten es nie nötig, eine Mauer aufzubauen, um unsere Leute bei uns zu halten und sie daran zu hindern, woanders hinzugehen…